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	<title>Monatsandacht Archive - Evangelische Stephanusgemeinde Bensheim</title>
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	<title>Monatsandacht Archive - Evangelische Stephanusgemeinde Bensheim</title>
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		<title>Monatsandacht April</title>
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		<dc:creator><![CDATA[stephanus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 16:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monatsandacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, was wäre, wenn wir mutig sind? Im Leben braucht es ganz schön viel Mut. Den ersten Schritt gehen. Jemandem sagen: "ich hab dich lieb" oder auch: "ich bin echt sauer auf dich". Eine neue Arbeit aufnehmen oder ein neues Hobby. Sich selbst vertrauen. Anderen zu Vertrauen. Wie­deraufstehen, wenn man am Boden liegt. Nein  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">Liebe Gemeinde,<br />
was wäre, wenn wir mutig sind?<br />
Im Leben braucht es ganz schön viel Mut. Den ersten Schritt gehen. Jemandem sagen: &#8222;ich hab dich lieb&#8220; oder auch: &#8222;ich bin echt sauer auf dich&#8220;. Eine neue Arbeit aufnehmen oder ein neues Hobby. Sich selbst vertrauen. Anderen zu Vertrauen. Wie­deraufstehen, wenn man am Boden liegt. Nein sagen. Sich auf etwas Neues einlassen.<br />
Es braucht Mut, Hoffnungsvoll zu sein. Oder Nächstenliebe zu leben.<br />
&#8222;Was wäre, wenn wir mutig sind?&#8220;, heißt auch das Buch der deutschen Klimaaktivistin und Publizistin Luisa Neubauer. Ihr Verlag schreibt: &#8222;Ein Aufruf, zu in­tervenieren und unsere ökologischen Grenzen zu verteidigen. Eine Einladung, den Krisen in die Augen zu schauen. Und ein Plädoyer für die Hoffnung.&#8220; Das kommt mir bekannt vor.<br />
Wenn wir über die Zukunft unserer Kirche, ja unserer Gemeinde sprechen, sage ich ähnliche Sätze. In aller Ungewissheit, in aller Unsicherheit vor der Zukunft und in einem Prozess, der extrem dynamisch ist, lasst uns auf die Chancen schauen.<br />
Denn, was wäre, wenn wir mutig sind?<br />
Wenn wir diesen notwendigen Prozess nutzen, um unsere Gemeinde und Kirche zu gestalten. Neues auszuprobieren. Nicht so viel Angst davor zu haben, was dann nicht mehr &#8222;wie immer&#8220; und &#8222;altbekannt&#8220; ist. Sondern mit Hoffnung darauf zu vertrauen, dass bei allen Veränderungen eines immer bleibt und uns trägt: Gott, die als Vater, Sohn und Heilige Geistkraft Mitte unserer Gemeinschaft und unseres Tuns ist.<br />
Darauf vertrauen wir &#8211; mal zögerlich, mal zweifelnd, dann wieder voller Überzeu­gung. In diesem Glauben gestalten wir &#8211; mal zögerlich, mal zweifelnd, dann wieder voller Überzeugung. Darin liegt unsere Hoffnung &#8211; mal zögerlich, mal zweifelnd, dann wieder voller Überzeugung.<br />
Und darin finden wir Mut, den Herausforderungen dieser Zeit zu begegnen. In Liedern, Gebeten, Gottesdiensten. Als Gemeinschaft, die zusammen auf dem Weg ist. Die miteinander ringt und lacht, zweifelt und hofft.<br />
<strong>&#8222;Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit&#8220;</strong>, heißt es im 2. Timotheus 1,7.</div>
<div>Lassen Sie uns darauf vertrauen.<br />
Und darauf, was wäre, wenn wir mutig sind!</div>
<div style="text-align: right;"><em>Es grüßt Sie und Euch Pfarrerin Claudia Pisa</em></div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsandacht</title>
		<link>https://www.stephanusgemeinde.de/monatsandacht-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephanus]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2024 07:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Monatsandacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Güte des HERRN ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Klagelieder 3,22-23 Liebe Leser*innen, Sprache ändert sich, das geschieht wie von selbst, manches verschwindet, manches entsteht. Wie alles im Leben ist auch Sprache beweglich, passt sich an,  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">
<p><strong><em>Die Güte des HERRN ist&#8217;s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Klagelieder 3,22-23</em></strong></p>
<p>Liebe Leser*innen,<br />
Sprache ändert sich, das geschieht wie von selbst, manches verschwindet, manches entsteht. Wie alles im Leben ist auch Sprache beweglich, passt sich an, erfindet sich teilweise neu. Wenn die Tagesschau-Sprecherin Susanne Daubner die Topauswahl für das Jugendwort des Jahres ansagt, ist das für viele mittlerweile &#8222;Kult&#8220; und wird gefeiert. Wobei allerdings bezweifelt werden darf, ob all diese &#8222;Jugendwörter&#8220; tatsächlich von Jugendlichen benutzt werden.</p>
<p>Wie schön ist es aber, wenn manche sehr alten Wörter die Zeit überdauern. &#8222;Kleinod&#8220; gehört dazu, oder &#8222;Augenstern&#8220;. Ein anderes altes Wort ist der &#8222;Garaus&#8220;. Etwas oder jemandem den &#8222;Garaus&#8220; machen, heißt &#8222;vollständig beenden&#8220; oder &#8222;vernichten&#8220;. Wenn ich in unserem Oktober-Monatsspruch aus der Bibel (in der alten Übersetzung Martin Luthers) lese, &#8222;die Güte des HERRN ist&#8217;s, dass wir nicht gar aus sind&#8220;, muss ich immer an diesen &#8222;Garaus&#8220; denken. Weil Gott gütig, also gut ist, kann uns keiner den Garaus machen. &#8222;Garaus&#8220; kommt tatsächlich von den Worten &#8222;gar aus&#8220; also &#8222;vollständig aus&#8220;.</p>
<p>Gott passt also auf, dass wir nicht vernichtet werden, heißt das wohl. Alle Morgen neu ist Gottes Barmherzigkeit (ist das nicht auch ein schönes altes Wort?). Immer wenn wir aufstehen, können wir sicher sein: Gott ist schon da, und sie öffnet ihr Herz für uns. Und ihre Treue ist groß. Wer sich jetzt wundert, dass Gott in diesem Text &#8222;sie&#8220; ist, merkt vielleicht: Mit weiblichen Pronomen öffnet sich ein ganz neuer Horizont für Gott. Wir sind so daran gewöhnt, von Gott als &#8222;er&#8220; zu reden, dass uns gar nicht mehr auffällt, wie wir Gott damit automatisch unbewusst als männlich denken. Und dabei auf Gott all die Eigenschaften übertragen, die wir üblicherweise mit männlich verbinden. Ist Gott aber nicht viel mehr als das?</p>
<p>Ich freue mich immer, wenn ich höre, wie Kolleg*innen in Predigten von Gott als weiblich sprechen. Auf einmal hören wir hin: Hat die Pfarrerin da wirklich eben &#8222;sie&#8220; gesagt für Gott? Wie finde ich das denn? Kann ich mich darauf einlassen? Stellt das mein Gottesbild infrage beziehungsweise wird es vielleicht heilsam erschüttert?</p>
<p>Liebe Leser*innen, vielleicht ist Ihnen das heute zu viel Gerede über Sprache in dieser Gemeindebrief-Andacht. Vielleicht haben Sie sich heute mehr Zuspruch erhofft, mehr Tröstliches &#8211; in einer Zeit, die uns niederdrücken kann, die uns Angst machen will mit ihren Schrecken und Unwägbarkeiten. Und manch eine*r wünscht sich vielleicht sogar zurück in eine vermeintlich bessere Vergangenheit.</p>
<p>Das Tröstliche, das ich Ihnen heute sagen kann, ist: Gottes Barmherzigkeit hat noch kein Ende! Es ist noch nicht soweit, dass diese Welt untergeht! Gott liegt etwas an uns und an dieser wundervollen Schöpfung mit all ihren Lebewesen. An jedem Morgen, der auf eine vielleicht schlaflose Nacht folgt, zeigt sich Gott auf´s Neue und sagt: &#8222;Ich bin da. Ich bleibe bei dir. Ich lasse nicht zu, dass dein Leben kaputtgeht. Hab keine Angst vor den Veränderungen in deinem Leben. Ich bin an deiner Seite. Vertrau mir und lass mich dir helfen!&#8220; Und dann bleibt uns, unser Herz zu öffnen und dieses Angebot anzunehmen. Und zu staunen, dass Gott schon Jahrtausende treu an des Menschen Seite steht. Mit ihrer Lebendigkeit, Heiligkeit und ihrem Frieden, der unser Verstehen übersteigt.</p>
<p>Ich will mich daher immer wieder neu einlassen auf Gottes Treue und mit meiner kleinen Kraft helfen, dass diese Welt, dass Gottes Schöpfung niemals &#8222;gar aus&#8220; ist.</p>
<p>Es grüßt Sie herzlich<br />
<em>Ihre Pfarrerin</em><br />
<em>Almut Gallmeier</em></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Monatsandacht August</title>
		<link>https://www.stephanusgemeinde.de/andacht-2</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[stephanus]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Aug 2024 07:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Monatsandacht]]></category>
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					<description><![CDATA[Liebe Gemeinde, wenn Sie diese Worte lesen, ist das Tauffest am Bensheimer Badesee bereits einen guten Monat her. Fünfzig große und kleine Täuflinge waren mit ihren Familien, mit Freundinnen und Freunden, mit Fremden und vielen Pfarrerinnen und Pfarrern und Ehrenamtlichen am Bensheimer Badesee zusammen, um zu feiern. Und wie wir gefeiert haben. Es war ein  [...]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="postie-post">Liebe Gemeinde,<br />
wenn Sie diese Worte lesen, ist das Tauffest am Bensheimer Badesee bereits einen guten Monat her. Fünfzig große und kleine Täuflinge waren mit ihren Familien, mit Freundinnen und Freunden, mit Fremden und vielen Pfarrerinnen und Pfarrern und Ehrenamtlichen am Bensheimer Badesee zusammen, um zu feiern. Und wie wir gefeiert haben. Es war ein tolles Ereignis zu einem besonderen Anlass: Taufe!Wir haben gefeiert, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist.<br />
Wir haben gefeiert, verbunden in einer großen Gemeinschaft.<br />
Wir haben den Segen gefeiert, den Gott jedem Leben schenkt.<br />
Segen, das ist für mich die Zusage, dass wir als Menschen nicht alleine sind, sondern Gottes Kraft bei uns ist. Und Leben und Segen gehören für mich zusammen.</p>
<p>Es gibt besondere Lebensmomente, da spüre ich den Wunsch nach Segen deutlich: ein Kind ist geboren. Oder, wenn zwei zu einem gemeinsamen Leben &#8222;ja&#8220; sagen. Wenn wir einen geliebten Menschen für immer gehen lassen müssen.</p>
<p>Und dann sind da eher alltägliche Momente: Am Ende eines jeden Gottesdienstes gibt es Segen. Vor einer Reise oder am Abend vor dem Einschlafen kann Segen seinen Platz haben. Manche Familien oder Freund*innen haben eigene Rituale, die mit Segenswünschen verbunden sind, und an Geburtstagen singen wir &#8222;viel Glück und viel Segen&#8220;. Kennen Sie Momente, in denen Sie sich nach Segen sehnen?</p>
<p>Egal, ob alltäglich oder besonderer Moment: Segen kommt von Gott. So steht es schon ganz am Anfang der Bibel. Gott schuf den Menschen, männlich und weiblich, und dann segnet er sie. Segen muss man sich also nicht verdienen. Gott schenkt Segen.</p>
<p>Und wer Segen empfängt, empfängt Lebenskraft. Wird innerlich gestärkt. Weiß sich behütet und begleitet von Gott. Und geht dann so durchs Leben. Durch besondere Momente und durch den Alltag. Durch schöne und schwere Momente. Denn die gehören zu jedem Leben dazu. Und Segen ist auch Gottes Versprechen: Ich helfe dir da durch. Auch und gerade durch die schweren Momente.<br />
Ich, Gott, bin bei dir!</p>
<p>Leben und Segen gehören für mich zusammen. Weil der Segen mitten hineinwirkt. Beim Tauffest haben wir das gespürt, in der fröhlichen, bunten Gemeinschaft, die wir waren. Nass war es übrigens auch, aber das gehört beim Taufen ja dazu. Inzwischen ist das Wasser, dass die Täuflinge bei der Taufe auf der Stirn gespürt haben, längst getrocknet.</p>
<p>Aber eins bleibt, bei den Täuflingen vom Tauffest und bei allen anderen Getauften. Eins bleibt, egal wie lange Ihre Taufe her ist, ob sie am Badesee oder am Taufbecken stattgefunden hat, im Babyalter, kurz vor der Konfirmation oder als Erwachsene. Eins bleibt, auch wenn das Wasser getrocknet ist, und das ist Gottes Segen und das damit gegebene Versprechen: Keinen Moment bist du allein!</p>
<p>Mit Segenswünschen grüßt Sie<br />
Ihre Pfarrerin Claudia Pisa</p>
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