Liebe Gemeinde,
wenn Sie diese Worte lesen, haben wir meine Kollegin Pfarrerin Almut Gallmeier bereits aus der Stephanusgemeinde verabschiedet.
Das war Ende Januar ein emotionaler Tag. Denn sehr gerne und gut haben wir in und für die Stephanusgemeinde zusammengearbeitet. Gleichzeitig freue ich mich sehr für meine Kollegin, die an anderer Stelle etwas Neues beginnt.
Und ich bin dankbar und froh darüber, dass – bei aller Veränderung im Nachbarschaftsraum und für die Stephanusgemeinde – das Miteinander und die Vertretung gut geklärt sind. Wie Sie wissen, bin ich in Elternzeit. Das wird bis Mitte des Jahres so bleiben, allerdings werde ich ab Februar 20 Prozent Teilzeit in Elternzeit arbeiten. So kann ich im Kirchenvorstand und im Verkündigungsteam viele Entscheidungen begleiten. Ich kann manchen Gottesdienst halten und den aktuellen Konfijahrgang zusammen mit Pfarrer Oliver Mattes und Gemeindepädagoge Arik Siegel konfirmieren. Ich bin dankbar, dass Pfarrer Oliver Mattes aus Gronau/Zell und Schönberg/Wilmshausen die offizielle Elternzeit- und Vakanzvertretung übernimmt. Die durch die Konfiarbeit geschaffene Verbindung zwischen unseren Gemeinden wird so noch enger werden. Ebenso dankbar bin ich für die Kollegen und Kolleginnen im Nachbarschaftsraum und alle Emeriti, die Kasualvertretung machen und Gottesdienste übernehmen. Es ist wunderbar, dass unser lebendiges, vielfältiges Gottesdienstangebot so bestehen bleibt, denn auch die Ehrenamtlichen sind weiter engagiert und dabei: Die Teams von teile:Zeit – Der gute Start ins Wochenende, Taizé- und Kindergottesdienst und mehr.
Im Sommer komme ich aus der Elternzeit zurück und werde die ganze Stelle in der Stephanusgemeinde übernehmen. Eine halbe Stelle wird der Kirchengemeinde mit dem Weggang der Kollegin gekürzt werden. Das bedeutet, dass es weiterhin Veränderungen geben wird. Den Wegfall einer halben Stelle, den werden wir spüren. Die Veränderung gut zu gestalten, das wird eine gemeinsame Aufgabe: Für Sie alle als Kirchengemeindemitglieder, für den Kirchenvorstand und mich. Mit viel Mut wollen wir den Veränderungen begegnen und manches ausprobieren.
Ich habe dabei meinen Lieblingsvers aus Psalm 31 im Kopf: „Du (G*tt) stellst meine Füße auf weiten Raum“ (Ps 31,9).
In dieser Zuversicht grüßt Sie Ihre Pfarrerin Claudia Pisa